Die Myokardszintigrafie ist ein nuklearmedizinisches Untersuchungsverfahren, das je nach Durchführung Informationen über die Durchblutungs-Verhältnisse, Vitalität und Funktion des Herzmuskels liefert.

Die Bildgebung wird mit Gabe von Technetium oder Thallium durchgeführt.

Die Gabe von Kontrast erfolgt unter Belastung, die entweder mechanisch durch Ergometerbelastung oder chemisch durch Stressmedikament-Gabe umgesetzt wird.

Die Stress-Aufnahmen erfolgen nicht sofort, sondern nach einer Pause von etwa einer Stunde. In dieser Zeit soll der Patient eine Reizmahlzeit (fett- und eiweißreich) einnehmen. Diese dient der Sekretion der Gallenflüssigkeit und der Stimulation des Magens und bewirkt eine bessere Bildqualität. Die Ruhe-Aufnahmen erfolgen frühestens nach drei Stunden, am besten sogar erst nach ein bis zwei Tagen, je nach Art und Menge des applizierten Kontrastmittels.