Stethoskop

Kardiomyopathien

Kardiomyopathien

Stellen eine Gruppe unterschiedlicher Herzrkrankungen dar, bei denen der Herzmuskel geschädigt ist. Sie können Menschen jeden Alters treffen, auch Kinder erkranken daran. Viele dieser Erkrankungen treten jedoch in einzelnen Familien gehäuft auf.

Krankheitsbild

Bei allen Formen der Kardiomyopathie verändert sich die Struktur des Herzmuskelgewebes. Meistens kommt es zu einer unangemessenen Verdickung oder Erweiterung einer oder beider Herzkammern. Kardiomyopathien können zu einer Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen führen.

Da das Herz nur noch eingeschränkt pumpen kann, fühlen sich die Patienten müde, schwach und sind nicht mehr so leistungsstark. Es kann zu Flüssigkeitseinlagerungen im Körpergewebe kommen.

Je nachdem welche Herzmuskelerkrankung vorliegt, sind die Beschwerden unterschiedlich ausgeprägt.

Primäre Kardiomyopathien zählen zu genetischen Kardiomyopathien (hypertrophe Kardiomyopathien, dilatative Kardiomyopathien) oder als Folge einer Herzmuskelentzündung.

Sekundäre Kardiomyopathien entstehen durch Erkrankungen, die den ganzen Körper betreffen können (Speicher-, Stoffwechsel- oder Bindegewebserkrankungen). Auch die schädigende Wirkung unterschiedlicher Substanzen (zum Beispiel Drogen, Medikamente, Chemikalien) kann eine Cardiomyopathie hervorrufen.

Ischämische Kardiomyopathien werden durch Durchblutungsstörungen im Herzen verursacht, zum Beispiel in Folge stark verengter Herzkranzgefäße (koronare Herzerkrankung).

Bei der Therapie geht es vorwiegend darum, die Beschwerden zu lindern. Intensive körperliche Belastungen sollten die Patienten meiden, aber in Absprache mit den behandelnden Ärzten sind leichte Aktivitäten sogar empfohlen.

Stethoskop, EKG und Stift

Therapie

Eine Kardiomyopathie therapieren wir nach modernen kardiologischen Standards.

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